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SAARLAND
ARTENREICH

Neue Lebensräume für gefährdete
Tierarten an der Saar

April 2019


Besucherzentrum Nationalpark mit LEG Saar-Beteiligung

Am Fuße des Keltischen Ringwalls bei Nonnweiler im Norden des Saarlandes entsteht der Keltenpark Otzenhausen. Nachdem der Gewinner des 12 Monate langen europaweiten Architektenwettbewerbs für das geplante Besucherzentrum nun fest stand, fand am 17. April die Vertragsunterzeichnung mit dem Architekturbüro DBCO aus Münster statt.

Die Landesentwicklungsgesellschaft Saarland, LEG Saar, unterstützt die Projektvorbereitungen zum Nationalparktor Keltenpark mit Konzepten und als Projektsteuerin und Dienstleisterin für das Fördermittelmanagement.

Für Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist die Entscheidung im Architekten-Wettbewerb ein weiterer Meilenstein zur Errichtung des saarländischen Nationalparktors: „Ich freue mich, dass wir das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro unterstützen können. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass das neue Nationalparktor einen weiteren Glanzpunkt im Angebot unserer touristischen Highlights setzen wird und einen weiteren Anlass zum Besuch des Saarlandes schafft.“

Die Umsetzung des Projektes wird ca. fünf Millionen Euro kosten. Neben der Förderung des Landes beteiligen sich auch der Landkreis und die Gemeinde Nonnweiler an dem Vorhaben.

 

Der Keltische Ringwall Otzenhausen
ist eine der eindrucksvollsten keltischen Befestigungsanlagen in Europa. Erbaut im ersten Jahrhundert vor Christus zeugen noch heute zehn Meter hohe Mauern von dem monumentalen Denkmal. Ständige Ausgrabungen, regelmäßige Gästeführungen, Workshops und archäologische Seminare laden zu einem Besuch nach Otzenhausen ein.

Der Keltenpark ist das saarländische Eingangstor zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Derzeit besteht der Keltenpark aus einer Naturbühne sowie dem im Mai 2016 eröffneten Keltendorf. In den kommenden Jahren wird das Besucherzentrum mit Infrastruktur für Ausstellungen und Gastronomie folgen.

www.keltenpark-otzenhausen.de